Inline Skating wird als Gesundheitssport unterschätztErscheint Inline-Skating zu verletzungsträchtig?Laut der Fachzeitschrift Inline, zählt Inline-Skating nach der sportwissenschaftlichen Definition zu den Ausdauersportarten, wobei als Bedingung mindestens ein Sechstel der Skelettmuskulatur dynamisch in Aktion sein muss. Aktiv sind vor allem die Oberschenkelmuskeln im Zusammenspiel mit den Gesäßmuskeln sowie den unteren Anteilen des Rückenstreckers. Damit ist der eingesetzte Muskelanteil bereits deutlich größer als beim Fahrradfahren, wo sich die Anforderungen im Wesentlichen auf die Oberschenkel konzentrieren. Somit setzt die muskuläre Beanspruchung beim Inline-Skating genau in diesen Regionen an, die gerne auch als "Problemzonen" tituliert werden, wenn man einmal auch die ästhetischen Aspekte zur Körperformung betrachtet. Betrachtet man den Aspekt der Sauerstoffaufnahme, dann schneidet Inline-Skating unter vergleichbaren Belastungsbedingungen gleichwertig zum Fahrradfahren ab. Zugegeben: Die Verletzungsgefahr ist nicht eben gering. Sie hängt allerdings maßgeblich von der Art und Weise ab, wie und wo man sich auf den Rollen bewegt und natürlich auch vom passiven Schutz des Helmes und der Protektoren. Inline-Skater profitieren noch von einer ganzen Reihe spezifischer Vorteile, die gerade unter präventiven Gesichtspunkten interessant sind. So wird vor allem das Gleichgewicht gefordert und gefördert, wobei die Muskeln im harmonischen Zusammenspiel die Gelenke führen und stabilisieren müssen, um eine effektive Fahrleistung zu erzielen. Damit dies optimal klappt und sich keine Fehlbelastungen einschleichen, sollte ein Techniktraining für Einsteiger und möglichst auch für Fortgeschrittene zum Pflichtprogramm gehören, wie es bei anderen anspruchsvollen Ausdauersportarten Normalität ist. |
Karsten GutzmerTel.: 02241 / 165 70 77 ![]() Neues und Interessantes...zum Thema skate & dance
SucheBitte tragen Sie Ihre Suchbegriffe ein. Nicht vollständige Worte bitte mit * abschließen. Häufige Suchwörter |





